Ich heiße Dirk Nasdala; bin 1966 in Berlin geboren und aufgewachsen.
In Leipzig habe ich von 1988 bis 1992 Rechtswissenschaften studiert und mich an der Friedlichen Revolution beteiligt.
Meine Tätigkeit als Rechtsanwalt habe ich zunächst in Berlin 1995 aufgenommen und habe seit 1997 gemeinsam mit einer Kollegin und ab 1999 mit einem Kollegen eine Rechtsanwaltskanzlei in Hoyerswerda betrieben. Da aufgrund des Bevölkerungsrückgangs die Mandatsakquise im Bereich des öffentlichen Rechts von Hoyerswerda aus immer schwieriger wurde, ich aber mittlerweile hier meine Heimat gefunden, mit den sorbischen Traditionen stark verbunden bin, mich hier kommunalpolitisch engagiere und deshalb hier nicht mehr weg möchte, habe ich die Anwaltstätigkeit aufgegeben und  bin ich in den öffentlichen Dienst gegangen. Von September bis Dezember 2019 konnte ich in der Gemeinde Ottendorf-Okrilla als Hauptamtsleiter unmittelbar sowohl aus meiner Perspektive als Stadt- und Kreisrat als auch als Mitarbeiter der Gemeindewaltung gemeinsam mit den Gemeinde- und Ortschaftsräten und den Mitarbeitern in der Verwaltung kommunalpolitisch gestalten und sehr wertvolle Erfahrungen sammeln, die mir bei weiteren Herausforderungen sehr hilfreich sind. Daher möchte ich mich von ganzem Herzen als Oberbürgermeister dafür einsetzen, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt, die Führung im Strukturwandel unserer gesamten Region im Zusammenhang mit dem Kohleausstieg zu übernehmen.
Ich bin seit 1999 getauft, verheiratet und habe zwei Kinder.
Seit 2004 engagiere ich mich mit den FREIEN WÄHLERN vor allem kommunalpolitisch sowohl im Stadtrat als auch im Kreistag. Dabei hat sich das Bedürfnis entwickelt, sich auch stärker landes-, bundes- und europapolitisch einzubringen.
Wir beklagen verstärkt die knappe Finanzausstattung der kommunalen Ebene und die Misere unseres Bildungssystems. Bildung ist ein lebenslanger Prozess der Befähigung zur Übernahme von Verantwortung für sich und für andere; wird jedoch vielfach nur auf die Vermittlung reproduzierbaren Wissens in den Schulen reduziert. Wir entlassen unsere Staatsbürger in immer mehr Lebensbereichen aus ihrer Verantwortung für ihr Leben in Frieden und Freiheit. Wir verlassen uns vielfach lieber auf die gewählten „Politiker“. Dies fördert ausufernden Lobbyismus und breites Unverständnis der Bürger für „die Politik“ auf allen Ebenen. Der dadurch entstandene Spalt wird immer mehr zum Graben in unserer Gesellschaft, den wir so für Extremisten freimachen.
Als Jurist will ich mich für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft vor allem durch die Schaffung von gesetzlichen Rahmenbedingen einsetzen, unter denen jeder verantwortungsbewusste Staatsbürger als Entscheidungsträger in ihn betreffenden Sachfragen mitwirken kann und nicht mehr länger nur auf die gewählten politischen Repräsentanten und Lobbyisten zu schimpfen braucht. Dadurch nehmen wir Extremisten den Wind aus den Segeln. Ich kandierte bereits im Jahre 2013 für das Amt des Oberbürgermeisters. Lieder ist es mir damals nur sehr knapp noch nicht gelungen, den Amtsinhaber abzulösen. Nun trete ich wieder an, um endlich den Neustart zu initiieren, der für die nächste Zeit des weiteren Strukurwandels aufgrund der Umstellung von fossiler auf erneuerbare Energien, der Digitalisierung und des gesellschaftlichen Wandels unabdingbar ist.

Diesmal habe ich selbst meinen Wahlvorschlag als parteiunabhängiger Einzelbewerber eingereicht, der durch den Gemeindewahlausschuss nur dann zugelassen wird, wenn mindesten 100 Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt meinen Wahlvorschlag mit Ihrer Unterschrift im Unterstützungsverzeichnis, das im Wahlbüro im Neuen Rathaus, S-G.-Frentzel-Str. 1, Zimmer 1.10, ausliegt, bis spätestens zum 02. Juli 2020 unterstützen.

Beachten Sie dabei bitte, dass das Neue Rathaus mittwochs geschlossen bleibt, und die Öffnungszeiten des Wahlbüros:

montags 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr
dienstags 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
donnerstags 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
freitags 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr

Wenn die erforderliche Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zustande kommt, werde ich als parteiunabhängiger Kandidat der Bürger unserer Stadt den Wettwerb mit den anderen Kandidaten aufnehmen, mit dem Ziel, bereits im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit von mindestens 50,1 % zu erreichen.