Landtagswahl in Sachsen – unsere Demokratie ist verbesserungswürdig!

Bitte gehen Sie am 1. September 2019 zur Wahl oder machen Sie von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch. Bei Ihrer Wahl der Abgeordneten des neuen Sächsischen Landtages bitte ich Sie um Ihr Vertrauen und Ihre Erststimme für mich als Direktkandidaten im WK 55 / Bautzen 4 und um Ihre Zweitstimme für die FREIEN WÄHLER Sachsen.
Ich heiße Dirk Nasdala; bin 1966 in Berlin geboren und aufgewachsen.
In Leipzig habe ich Rechtswissenschaften studiert und mich an der Friedlichen Revolution beteiligt.
Meine Tätigkeit als Rechtsanwalt habe ich zunächst in Berlin aufgenommen und betreibe seit nunmehr 22 Jahren gemeinsam mit einem Kollegen eine Rechtsanwaltskanzlei in Hoyerswerda.
Ich bin seit 1999 getauft, verheiratet und habe zwei Kinder.
Seit 2004 engagiere ich mich mit den FREIEN WÄHLERN vor allem kommunalpolitisch sowohl im Stadtrat als auch im Kreistag. Dabei hat sich das Bedürfnis entwickelt, sich auch stärker landes-, bundes- und europapolitisch einzubringen.
Wir beklagen verstärkt die knappe Finanzausstattung der kommunalen Ebene und die Misere unseres Bildungssystems. Bildung ist ein lebenslanger Prozess der Befähigung zur Übernahme von Verantwortung für sich und für andere; wird jedoch vielfach nur auf die Vermittlung reproduzierbaren Wissens in den Schulen reduziert. Wir entlassen unsere Staatsbürger in immer mehr Lebensbereichen aus ihrer Verantwortung für ihr Leben in Frieden und Freiheit. Wir verlassen uns vielfach lieber auf die gewählten „Politiker“. Dies fördert ausufernden Lobbyismus und breites Unverständnis der Bürger für „die Politik“ auf allen Ebenen. Der dadurch entstandene Spalt wird immer mehr zum Graben in unserer Gesellschaft, den wir so für Extremisten freimachen.
Als Jurist will ich mich für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft vor allem durch die Schaffung von gesetzlichen Rahmenbedingungen einsetzen, unter denen jeder verantwortungsbewusste Staatsbürger als Entscheidungsträger in ihn betreffenden Sachfragen mitwirken kann und nicht mehr länger nur auf die gewählten politischen Repräsentanten und Lobbyisten zu schimpfen braucht. Dadurch nehmen wir Extremisten den Wind aus den Segeln und bieten ihnen zukünftig keinen Raum mehr.
Dazu müssen wir das Fahrrad nicht völlig neu erfinden. Eine Ausgestaltung der Abstimmungen gemäß Artikel 20 Absatz 2 Satz 2 unseres Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland enthielt bereits die vor 100 Jahren verabschiedete Weimarer Reichsverfassung, die nach dem Ersten Weltkrieg, dem Sturz des Adelsherrschaft und der Trennung von Kirche und Staat von verantworteter Freiheit des einzelnen Staatsbürgers geprägt war. Mir als Juristen ist es nicht mehr verständlich, warum der Parlamentarische Rat vor 70 Jahren diese Regelungen nicht aufgegriffen hat, um daraus eine ausgewogene Mischung von repräsentativer und direkter Demokratie zu entwickeln. Dieser Fehler rächt sich mittlerweile immer stärker. Immer mehr Bürger schimpfen nur auf die gewählten Politiker, fühlen sich für kaum noch etwas in unserer Gesellschaft selbst verantwortlich und wählen aus Protest Extremisten. Dem können wir gemeinsam im Interesse eines Lebens in Frieden und Freiheit wirksam begegnen. Diese Chance müssen wir jetzt gemeinsam nutzen. Wir dürfen sie nicht leichtfertig verspielen.

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