#1 Unsere Stadt im ständigen Umbruch

Ich stehe für offenen Umgang und Bürgerbeteiligung, um gemeinsam die Zukunft unseres Zusammenlebens zu gestalten. Den Austausch mit bereits ansässigen Unternehmen und potenziellen Investoren werde ich intensiv pflegen und befördern.

Ich möchte gemeinsam mit allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen in unserer Stadt mit den Partnern unseres Umlandes Lokomotive sein. Dazu müssen wir u. a. insbesondere die Kooperationsvereinbarung mit dem Industriepark Schwarze Pumpe mit Leben erfüllen. Die begonnenen Projekte zur Umsetzung der Energiewende – Wasserstoff, Solar, … müssen durch uns auch in der Lausitzrunde, der Wirtschaftsregion Lausitz und den zahlreichen anderen Gremien befördert werden. Hier stehe ich dafür, diesen Prozess selbst mit zu leiten, zu konzentrieren und zu beschleunigen sowie stets als gut vorbereiteter Verhandlungspartner gegenüber Bund, Ländern und Landkreisen zu agieren.

Wirtschaftsförderung in unserer Stadt gemeinsam mit SWH, LAUTECH, Citymanagement, Familienregion HOY e.V. u. v. a. ist in Umsetzung der Maßnahmen des  Strukturstärkungsgesetzes (Zuse-Campus TU DD, “Lebensenergiestadt”, “Zentrum Bauen & Wohnen”, aber auch das überregionale Straßenbauprojekt “Milau”, das Bahnprojekt “Hosena-Kurve” zur Verbindung Dresden über Kamenz nach Hoyerswerda für den regelmäßigen Personenverkehr u. v. a. m.) von entscheidender Bedeutung für die Gestaltung der Zukunft unserer Stadt. Damit kann unsere Region für die erforderlichen Investitionen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze nicht länger außer Acht gelassen werden. Beispielhaft sehe ich hierbei auch unsere Zusammenarbeit mit dem Frauenhofer Institut und der Agentur für Erneuerbare Energien als Modellstadt im Ergebnis des bundesweiten Wettbewerbes “Kommunale Wärmewende”.

Eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit bei der Wirtschaftsförderung aber auch zur Förderung des Tourismus im Lausitzer Seenland ist mir dabei sehr wichtig. Beispielsweise sehe ich dabei Reserven in der Stärkung der planerischen Tätigkeit des Zweckverbandes Lausitzer Seenland, wenn dieser bei seiner Wirtschaftsplanung durch unserer Stadtverwaltung unterstützt werden könnte und die umliegenden Gemeinden ihre kommunale Planungshoheit in Nähe der Uferbereiche zu den neu entstehenden Seen an den Zweckverband übertragen würden. Dann könnten ebenbürtige Partner auf sächsischer und brandenburger Seite gemeinsam unsere gesamte Region schneller voranbringen.